
Das Karate-Dojo Untermerzbach 1975 e.V. wurde am 31. Januar 1975 im Vereinslokal Hunneneiche in Untermerzbach gegründet. Initiator war Dietmar Renner, damals Gelbgurt. Zu den weiteren Gründungsmitgliedern gehörten:
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Horst Morgenroth (2. Vorstand)
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Karin Renner (Kassiererin)
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Peter Kachelmaier
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Klaus Malcharek
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Günter Edling
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Walter Fischer
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Willi Bittel
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Eva Greiff (Schriftführerin)
Die ersten Trainingsstunden fanden – fast heimlich – im Nembachsaal statt. Niemand wusste so recht, was ihn erwartete, doch das Dorf wurde schnell aufmerksam. Schon bald sprach man von „geheimen Übungsstunden“ im Vereinszimmer der Gastwirtschaft Schramm. Um Neugier und Skepsis zu begegnen, veranstalteten die Mitglieder erste Vorführungen und präsentierten der Bevölkerung die faszinierende Kampfkunst des Karate.
Die Wurzeln des Vereins reichen sogar etwas weiter zurück: Bereits Anfang der 1970er-Jahre brachte Dr. Henry Seufferlein, Zahnarzt und Gelbgurt, die Idee des Karate nach Untermerzbach. Begeistert von dieser außergewöhnlichen Sportart fanden sich bald zwölf bis fünfzehn junge Erwachsene, die regelmäßig trainierten – zunächst in der Gymnastikhalle der Schule Untermerzbach.
Als Dr. Seufferlein später nach Ebern zog, folgte ihm der Verein und trug vorübergehend den Namen Untermerzbach-Ebern. Doch die weiten Wege gefielen vielen Mitgliedern nicht. Der Wunsch, in Untermerzbach zu bleiben, führte schließlich zur Eigenständigkeit des Dojos.
Entscheidende Unterstützung erhielt der Verein von Horst Richard Zettner aus Bamberg, 3. Dan und Vize-Europameister im Karate, der sich bereit erklärte, das Training zu begleiten. Mit seiner Hilfe festigte sich der Verein – und legte damit den Grundstein für eine bis heute gelebte Tradition von Disziplin, Gemeinschaft und Begeisterung für den Karatesport.

